Präoperative kardiovaskuläre Beurteilung
Klinische Beurteilung vor einem Eingriff zur Einschätzung des kardiovaskulären Risikos und zur Unterstützung der Planung mit Patient, Operateur, Anästhesie und Behandlungsteam.

Was es ist
Die präoperative kardiovaskuläre Beurteilung erfolgt vor einer Operation, um den klinischen Zustand zu erfassen und die perioperative Planung zu unterstützen.
Wozu es dient
Sie dient der Risikoeinschätzung, der Überprüfung bekannter Erkrankungen, Beschwerden und Medikamente sowie möglicher risikomindernder Maßnahmen.
Wie es abläuft
Berücksichtigt werden Art und Dringlichkeit des Eingriffs, funktionelle Kapazität, Vorgeschichte, Untersuchung, Medikamente und vorhandene Befunde.
Wann es sinnvoll sein kann
Sie kann vom Operateur, Anästhesisten oder behandelnden Arzt angefordert werden, besonders bei höherem Eingriffs- oder Patientenrisiko.
Wichtige Hinweise
Die Beurteilung macht das Operationsrisiko nicht null und ist keine Garantie für einen komplikationsfreien Verlauf.
Häufige Fragen
Muss ich vor dem Termin Untersuchungen durchführen lassen?+
Nicht ohne ärztliche Empfehlung. Bringen Sie vorhandene Befunde mit; weitere Untersuchungen werden bei Bedarf festgelegt.
Sind die Empfehlungen für alle gleich?+
Nein. Diagnostik und Verlaufskontrollen richten sich nach Vorgeschichte, Beschwerden und Ziel der Beurteilung.
Ersetzen diese Informationen einen Arzttermin?+
Nein. Die Inhalte dienen der Information und ersetzen keine individuelle ärztliche Beurteilung.
Die individuelle Beurteilung ist entscheidend
Diese Seite dient der Information und ersetzt keine individuelle ärztliche Beurteilung. Untersuchungen, Behandlung und Verlaufskontrollen richten sich nach der klinischen Situation. Bei akuten Beschwerden oder Notfällen ist eine Notfallversorgung aufzusuchen.
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